
Ein Highlight der besonderen Art bot der Skiclub Pforzheim am 8.5.2018 mit dem multimedialen Film- und Fotovortrag zum Thema "Mit dem Kajak durch den Grand Canyon" an. Skiclub-Mitglied Radim Wille und Filmemacher Thomas Wilhelm berichteten im Scala-Filmtheater Mühlacker von einer spektakulären Befahrung dieses Canyons mit Kajak zusammen mit 16 Mitgliedern des Kajakclubs Mühlacker. Die Veranstaltung fand im großen Saal dieses Theaters statt, der mit 130 Personen bis auf den letzten Platz voll besetzt war. Peter Wamsler, Leiter der Tourenabteilung des Skiclubs Pforzheim, begrüßte die Gäste.
Der Colorado River hat sich in vielen Millionen Jahren in den Sandstein des Colorado-Plateau gefressen und mit dem Grand Canyon eine einzigartige Landschaft entstehen lassen. Nur wenige Besucher im Jahr erhalten ein Permit, den Canyon mit dem Kajak zu durchqueren. Die Vergabe erfolgt durch Losentscheid. Nachdem die Gruppe bereits jahrelang auf eine Genehmigung wartete, war es im Mai 2017 endlich soweit. Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Las Vegas. Vorher wurde sogar ein Begleitfahrzeug von Deutschland in die USA verschifft und stand bereits in Las Vegas am Start der Tour. Professionelle Hilfe holte sich die Gruppe von einem US-Unternehmen, das auf Kajakabenteuer dieser Art spezialisiert ist.
Dann war es endlich soweit und die Gruppe begab sich an den Start. Nahrungsmittel, Zelte und Ausrüstungsgegenstände wurden auf
3 Raftingboote gepackt, die die Kajakfahrer begleiteten. Täglich waren die Teilnehmer ca. 4 Stunden mit dem Kajak unterwegs. Gefährliche Stromschnellen wechselten mit ruhigen Abschnitten des Flusses ab. Beim Lagerleben war Arbeitsteilung angesagt. Ab und zu stand auch eine Wanderung auf dem Programm zu interessanten Aussichtspunkten. Das 1800 m höher gelegene Plateau sahen die Teilnehmer aber nur aus der Ferne. Nach 365 km und 16 Tagen auf dem Kajak erreichten die Teilnehmer schließlich glücklich, zufrieden und unfallfrei das Ziel.
Alle 13 Teilnehmer dieses Abenteuers standen nach der Film- und Fotovorführung noch für Fragen und Erläuterungen auf dem Podium zur Verfügung, ehe der Leiter der Tourenabteilung des Skiclubs Pforzheim, Peter Wamsler, das Schlusswort sprach.
Was im Programm der Tourenabteilung des Skiclub Pforzheim vom 17.03.-20.03.2018 als Silvrettadurchquerung angesetzt war, wurde aufgrund der erfreulicherweise zahlreichen Anmeldungen zum Tourenwochenende mit Hüttenstützpunkt Heidelberger Hütte umorganisiert. Hintergrund war, dass Tagestouren eine größere Teilnehmerzahl zulassen als die technisch aufwendigeren Durchquerungen mit Gletscherpassagen.
Entgegen der langjährigen Erfahrungen unserer Guides war die Heiderlberger Hütte jedoch bereits viele Wochen vor dem angesetzten Termin von Samstag den 17.03 bis Sonntag den 18.03 restlos ausgebucht, so dass der Hüttenaufenthalt erst sonntags starten konnte. Dieser Umstand sowie die allgemein anhaltende Grippewelle dezimierten die Anzahl der Teilnehmer auf insgesamt acht, wovon zwei "Skiclubneulinge" waren. Auch unserer Tourenführer "Number One" Andi fiel leider aus.
Ein Viererteam um Gunter Heß, der die Tourenführung dankenswerterweise komplett übernahm, entschloss sich dennoch bereits Samstag früh loszuziehen und im Zugspitzgebiet bei Ehrwald eine Tagestour ins „Brendlkar“ in Angriff zu nehmen. Das zweite Viererteam startete Sonntag früh. Treffpunkt war Piz Val Gronda im Megaskigebiet von Ischgl.
Trotz mässiger Witterungsbedingungen hatten alle acht Teilnehmer einen guten Pisten- bzw. Freeridetag im Skigebiet.
Die geplante Direktabfahrt vom Piz Val Gronda zur Heidelberger Hütte musste jedoch leider ausfallen, da die Bahn wegen Nebels außer Betrieb blieb.
Erforderlich war deshalb ein "Hatscher" von gut eineinhalb Stunden das Fimbatal hinauf zur Heidelberger Hütte. Hier wurde das Lager bezogen und bei einem zünftigen Essen die Depots aufgefüllt.
Der Montagmorgen des 19.03. begann verheißungsvoll. Trotz schlechter Vorhersage schien sich die Sonne den Weg durch das Schneegestöber bahnen zu wollen.
Wir brachen auf, um eine Tour in Richtung „Piz Davo Sasse“ zu unternehmen. Nach ca. 1,5 h Aufstieg verschlechterten sich die Sichtverhältnisse jedoch so stark, dass an ein Weitergehen bzw. an eine anschließende gefahrlose Abfahrt nicht zu denken war. Enttäuscht mussten wir zur Hütte abfahren. Da wir noch viel Zeit hatten, führte Guide Gunter mit uns ein ausführliche LVS-Übung durch. Nach einem stärkenden Mittagsimbiss auf der Hütte entschlossen wir uns trotz weiter schlechter Witterungsbedingungen noch einmal in Richtung „Fimbapass“ aufzusteigen, um noch ein wenig Tiefschneeerfahrung sammeln zu können. Länge der Tour und Güte der Tiefschneeabfahrt hielten sich aber wegen der schlechten Sicht erneut in Grenzen.
Am Morgen des Dienstag 20.03. dann die Wende. Schon in aller Früh hob sich die Wolkendecke und machte die Sicht frei auf die umliegenden Dreitausender der Silvretta.
Es waren über die letzten Tage schätzungsweise 40-50 cm feinster Pulver zusammengekommen. Die Luft war knackig kalt.
Gunter entschloss sich gegen eine längere Tour auf die „Breite Krone“ und für den etwas kürzeren Aufstieg zur „ Spi d´Úrsanna“. Eine Entscheidung die sich als goldrichtig herausstellen sollte, da wir auf dieser Tour fast alleine sein sollten. Nachdem wir im Wechsel eine Bilderbuchspur gelegt und die Aussicht genossen hatten, folgte eine "Jahrhundertabfahrt". Zöpfleflechten im Pulver. Alles wurde ausführlich dokumentiert. Leider viel zu schnell zurück auf der Hütte gab es Vesper und das Restgepäck wurde in den Rucksäcken verstaut. Die teilweise sehr flache und mit Gegengefälle versehene Abfahrt durch das Fimbatal wurde dann noch durch eine erneute Auffahrt im Ischgler Skigebiet auf den Pardatschgrat und eine lange Abfahrt durch das im Velilltal zur Talstation abgerundet. Etwas geschafft aber doch glücklich über einen sensationellen letzten Tourentag trennten sich die beiden Viererfahrgemeinschaften wieder und traten die Heimreise an.
Hinter uns liegt ein abwechslungsreiches und insgesamt gelungenes Skitourenwochenende, das für die meisten von uns wohl auch schon der Saisonabschluss des Winters 2017/2018 war.
Wir freuen uns auf weitere schöne gemeinsame Touren in der nächsten Saison.
Markus Ziegler


Genuss-Skitour vom 2. – 5. März in die Dolomiten. Dabei waren: Gunter, Olli, Carsten, Christoph, Rosemarie, Markus, Manfred, Susanne und ich. Selten hatten wir eine komfortablere Unterkunft als die Faneshütte – gemütliche Zwei-Bett-Zimmer, warme Duschen, sogar Internet. Vom Auf- und Abtransport des Gepäcks bis zum reichlichen Abendessen wurde gut für uns gesorgt. Und Gunter hatte tolle Touren ausgesucht. Er und Olli, der gerade seinen „Touren-Führerschein“ gemacht und für die erkrankte Pia eingesprungen war, führten die Gruppe sicher und schafften es, allen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Am ersten Tag ging es bei wechselhaftem Wetter hinauf zum Wintergipfel der Neunerspitze (2874 m). Mal im Nebel, mal schwitzend im Sonnenschein. Noch fehlte der Rhythmus und wir brauchten alle 100 Höhenmeter eine Pause. An einer Schlüsselstelle konnte Olli uns überzeugen, die Harscheisen anzulegen, sonst wären wir wohl nicht hoch gekommen. Bei der Abfahrt hatten wir leider schlechte Sicht. Der Sonntag dann ein Prachttag: bei strahlender Sonne und blauem Himmel und ging es sanft ansteigend durch lichte Wälder, an Felsstürzen vorbei hinauf zum Felsklotz des Monte Castello. Eine Bilderbuch-Landschaft. Kaum zu glauben, dass hier oben vor hundert Jahren im I. Weltkrieg geschossen wurde. Diesmal lief es besser – längere Schritte, weniger Pausen. Oben am „Biwak des Friedens“ (2760 m) der Blick hinüber zur Tofana und bis hin zur Sella. Die Abfahrt über die Nordhänge ebenfalls ein Genuss, so dass auch Carsten auf seine Kosten kam. Und am Schluss der wohlverdiente Kaffee auf der Hütten-Terrasse. So war es gar nicht tragisch, dass am dritten Tag das Wetter wieder umschlug. Wir versuchten uns zwar noch an der Pareispitze, mussten aber auf der Hälfte wegen Nebel umkehren.
Es war übrigens eine Ausfahrt der verlorenen Dinge: irgendetwas fehlte immer: Hüttenschuhe, Servietten, Schuhsäcke. Aber alles fand sich wieder, so dass wir sehr zufrieden die Heimfahrt antraten. Und alle waren wir uns einig, dass es nicht die letzte Tour in den Dolomiten gewesen ist!
Fritz Kölling
.... unter diesem Motto stand unser Skitourenwochenende im Haus Frieden am Feldberg. Nach einem gemütlichen Raclette-Abend am Freitag abend zogen am Samstag 13 unverdrossene Skitourengeher los und stellten sich unerschrocken Wind und Wetter und wurden mit einer tollen Tiefschneeabfahrt und einer schönen Einkehr in der Erlenbacher-Hütte belohnt. Auf dem Rückweg gab es Hagelpeeling gratis, die nicht klebenden Felle flogen durch die Lüfte und bei Nullsicht spielte das Gleichgewichtsorgan bei mach einem nicht mehr mit - insofern waren wir alle froh, als wir mit dem Einbruch der Dunkelheit wieder auf der Hütte waren. Am Sonntag zogen wir dann bei deutlich besseren Bedingungen Richtung Herzogenhorn los, nach der Rückkehr kamen die Lawinenschaufeln beim Ausgraben der Autos zum Einsatz. Wir hatten mal wieder ein tolles Hüttenwochenende und danken Manfred für seine gewohnt umsorgende Organistation und freuen uns schon auf 2019!
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Am Samstag, den 24. Mai 2025, feierten wir die feierliche Eröffnung unserer neuen SCP-Bouleanlage am Bootshaus – und die Resonanz war großartig! Die große Zahl an Besuchern, die Begeisterung unserer Mitglieder sowie der Gäste, die eine Verbindung zu unserem Skiclub haben, haben uns positiv überrascht. Das alles stimmt uns für die Zukunft sehr zuversichtlich! Nach dem offiziellen Auftakt mit einem Sektempfang konnten unsere SCP-Mitglieder und Gäste die drei Bahnen nutzen, um mit unseren vereinseigenen Kugel-Sets das Boulespielen auszuprobieren. Erfahrene „Bouler“ hatten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, während andere eine neue Leidenschaft für dieses gesellige Spiel entdeckten – eine wunderbare Mischung aus sportlicher Herausforderung und geselligem Beisammensein.
🔥 Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Gegrilltes, Hefezopf und erfrischende Getränke sorgten für das "Leibliche". Ein Hauch französischer Lebensart kam zudem mit selbstgebackenem französischem Fougasse, Calvados und aromatischem Espresso auf.
🎶 Die musikalische Live-Begleitung sorgte für beste Stimmung und begeisterte Jung und Alt – die perfekte Atmosphäre für einen unvergesslichen Nachmittag voller Freude und regelrechter Partystimmung. Wir danken allen Beteiligten und Gästen für dieses wunderbare Fest und freuen uns auf viele spannende Spiele auf unserer neuen Anlage!
Heute am 28. und 29.3.25 begannen die Arbeiten für die neuen Boulebahnen beim Bootshaus. Gras ist entfernt, der Boden eingeebnet und gerüttelt worden, alles in Eigenarbeit von Skiclub Mitgliedern. Das Bild zeigt das heutige Arbeitsteam am Bootshaus. Bitte Termin vormerken: Am Samstag, 24.5.25 findet die Einweihung der Boulebahnen statt. Alle Skiclub Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen.
Der Skiclub Pforzheim erweiterte sein „einmalig vielseitiges“ sportliches Angebot um eine Boule-Anlage.
Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Mitglieder entstand auf dem Gelände des Bootshauses in Birkenfeld auf den früheren Spielefeldern eine Boule-Anlage mit vorerst drei Bahnen.
Es ist ein zusätzliches Sportangebot, das die Attraktivität des Vereins für die große Gruppe älterer Mitglieder stärkt, sich jedoch ebenso an Aktive und Familien richtet. Denn das Boulespiel ist ein konzentrationsfördernder und kommunikativer Sport mit einfachen Regeln und erschwinglicher Ausrüstung, bringt Menschen jeden Alters in entspannter, geselliger Atmosphäre zusammen und wird auch in Deutschland immer beliebter. Beim Boulespielen wird nicht unbedingt eine ruhige Kugel geschoben, aber es gilt: „Boule ist ein Spiel zum Ruhigwerden."
Natürlich kann Boule auch als Leistungssport betrieben werden, weshalb die Bahnen fachgerecht aufgebaut wurden. Denn wir wollen auch Turniere veranstalten und den Kontakt zu anderen Vereinen pflegen.
Abteilungsübergreifend kann unsere Boule-Anlage plus Bootshaus ganzjährig für Turniere, spezielle „Boule-Events“ oder in regelmäßigem Turnus als „Ort der aktiven Begegnung“ genutzt werden.
Der Bouletreff am Bootshaus findet regelmäßig an jedem Freitag statt
Wir haben jetzt die Spielzeiten an den Freitagen den Jahreszeiten angepasst.
- April (Beginn der Sommerzeit) bis Ende Mai: Beginn um 16:00 Uhr
- Sommermonate Juni, Juli, August: Beginn um 18:00 Uhr
- September bis Beginn Winterzeit Beginn um 16:00 Uhr
- ab der Umstellung auf Winterzeit: Beginn um 15.00 Uhr
Kontakt:
- Manfred Täubler E-Mail:
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